ubuntu vs. samsung nc10

Der Markt wird momentan mit kleinen Netbooks und noch kleineren NanoBook geradezu überschwemmt. Ich konnte einfach nicht wiederstehen und habe mich für das Samsung nc10 anyNet entschieden. Nachdem ich Stundenlang Preise und Ausstattung verglichen habe und dabei festgestellt habe das die Netbooks sich eigentlich nur in ein paar kleinen Details unterscheiden ist die Entscheidung dann auf das Samsung mit der „ergonomischsten“ Tastatur gefallen.

nc10

Das Netbook kommt voristalliert mit einem WinXP Home was auch ganz toll läuft. Ich bin zwar kein Fan von Windows, aber total abschreiben kann man es eben auch nicht gerade wenn man beruflich damit zu tun hat. Der nächste Schritt war dann ein passendes OS für den kleinen zu finden, zur auswahl standen das stock Ubuntu 8.10 oder das speziell für Netbooks entwickelte EasyPeasy 1.0 (welches ebenfalls auf Ubuntu 8.10 basiert).
Nachdem EP installiert war, wunderte ich mich über diesen „desktop“, etwas gewöhnungsbedürftig aber schon ok um alles konzentriert in einem Fenster zu haben. Alle Treiber wurden erkannt und es lief alles einwandfrei. Da ich schon seit Jahren mit einem „normalen“ Desktop arbeite war es mir dann doch zuviel gefummel das EP aussehen zu lassen wie ein Ubuntu. Also, Ubuntu drauf und schauen das die Backports aktiviert sind und folgende Pakete über Synaptics installieren:
# linux-backports-modules-intrepid-generic
# linux-backports-modules-intrepid

Schon läuft das WLAN einwandfrei und der Rest ebenfalls. Die Startzeiten sind vom Anschalten bis zum Anmeldefenster bei 60 Sekunden. Was ich persönlich super finde, ist zwar sicher noch verbesserbar – aber da bin ich ehrlichgesagt zu faul zu 🙂

EDIT: ok, es gibt dann doch noch kleinere Probleme mit dem Mikrofon…

2 Gedanken zu „ubuntu vs. samsung nc10

  1. Hmm. Verdammt. Ergonomische Tastatur wäre mal nicht schlecht gewesen 😉 Aber ich mamma ne Parallelinstallation von EP und Windows XP Home. Mal schauen, was weniger nervt, wenn man ansonsten OS X gewöhnt is 🙂

  2. Ich würd´s mit einem „normalen“ Ubuntu versuchen, das kannste dann auch so aussehen lassen wie OSX

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